Der 2005 veröffentlichte Standard IEEE 802.11e ist eine Erweiterung von IEEE 802.11, der das Quality-of-Service-Konzept (QoS) unterstützt. QoS bezeichnet die Güte eines Kommunikationsdienstes, bzw. wie stark die Güte eines Dienstes den Anforderungen der Anwender entspricht. Relevante Parameter bei IP-Netzen sind z.B. der Durchsatz d.h. die pro Zeiteinheit im Mittel übertragene Datenmenge oder die Paketverlustrate, also die Wahrscheinlichkeit, dass einzelnen IP-Pakete bei der Übertragung verloren gehen.
Die Datenpakete werden beim IEEE 802.11e vom Absender mit einer Priorität versehen. Pakete mit höherer Priorität werden dann vom Access Point (elektronisches Gerät, das als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte dient) bevorzugt behandelt.
Mit der Nutzung von IEEE 802.11e werden z.B. Echtzeitanwendungen wie Voice over IP verbessert und es wird sicher gestellt, dass die Datenpakete innerhalb einer bestimmten Zeitspanne beim Empfänger ankommen.